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Wie wir im Training arbeiten

Eine Führungssituation besprechen, ein Gespräch ausprobieren, Rückmeldung zur eigenen Wirkung bekommen: So arbeiten wir in unseren Seminaren. Fachliche Impulse verbinden wir mit den Aufgaben, die Ihre Führungskräfte im Alltag beschäftigen.

Heller Seminarraum des Instituts mit langer Tischreihe, Freischwingern, Projektionsfläche und bodentiefen Fenstern zu einer baumbestandenen Straße.

Vom Fall zur Übung

Die Teilnehmer:innen bringen Fälle und Fragen aus ihrer Arbeit mit. Im Seminar wird die Situation besprochen, das Gespräch dazu geübt und ausgewertet, wie das eigene Verhalten wirkt. So entsteht aus einer schwierigen Situation ein Vorgehen, das im Alltag trägt.

Besprechungstisch aus hellem Holz mit sechs Freischwingern vor raumhohen Fenstern mit Blick auf den Rhein und den historischen Hafenturm.

Womit wir arbeiten

Welche Methode wir wählen, hängt davon ab, was sie leisten soll: ein Thema verstehen, ein Verhalten erproben, die eigene Praxis reflektieren oder gemeinsam gestalten.

Verstehen

  • Kurze Impulse

    Fachliche Inputs ordnen das Thema. Sie bleiben kurz, damit Zeit für die eigenen Fragen bleibt.

  • Selbsteinschätzungen

    Fundierte Fragebögen zeigen, wo man steht, etwa beim eigenen Führungs- oder Kommunikationsstil.

  • Fallanalysen

    Die Teilnehmer:innen bringen Situationen aus ihrem Arbeitsalltag mit. Wir analysieren sie gemeinsam und entwickeln Lösungen.

Erproben

  • Übungen

    Kurze Übungen, z. B. zu Fragetechniken, aktivem Zuhören oder Priorisierung, machen Inhalte sofort erfahrbar.

  • Rollenspiele, auch mit Seminarschauspieler:innen

    Kritik-, Konflikt- oder Feedbackgespräche werden gespielt und gezielt ausgewertet. Professionelle Schauspieler:innen machen die Situation besonders realistisch und geben Rückmeldung zur eigenen Wirkung.

  • Planspiele und Simulationen

    Komplexe Situationen wie Veränderungsprozesse oder knappe Ressourcen werden in geschütztem Rahmen durchgespielt. Entscheidungen und ihre Folgen werden unmittelbar sichtbar.

Reflektieren

  • Allein, zu zweit, in der Gruppe

    Erst für sich nachdenken, dann zu zweit vergleichen, in der Kleingruppe vertiefen und in der ganzen Gruppe auswerten.

  • Kollegiale Beratung

    Führungskräfte beraten sich in einem festen Ablauf gegenseitig zu konkreten Fällen. Dieses Format lässt sich auch nach dem Seminar weiterführen.

  • Flipchart-Rundgang (Walk & Write)

    Die Teilnehmer:innen gehen von Flipchart zu Flipchart und notieren ihre Gedanken zu vorbereiteten Fragen. So kommen in kurzer Zeit viele Perspektiven zusammen, auch von denen, die sich in der großen Runde eher zurückhalten.

Gestalten, auch in großen Gruppen

  • Open Space

    Die Teilnehmenden setzen die Themen selbst und arbeiten dort, wo sie etwas beitragen wollen. Das eignet sich für Veranstaltungen mit 20 bis mehreren hundert Personen.

  • World Café und Fishbowl

    Im World Café tauschen sich die Teilnehmenden in wechselnden Tischrunden aus. Im Fishbowl diskutiert ein Innenkreis, während der Außenkreis zuhört und jederzeit einsteigen kann. Beides eignet sich für Leitbild- und Veränderungsprozesse.

  • Kreativ und digital

    Visualisierungen, digitale Whiteboards und, wo es zur Aufgabe passt, KI-Werkzeuge eröffnen neue Blickwinkel.

Was ein erfolgreiches Training ausmacht

Die Grafik verbindet zwei Seiten. Unten stehen die Merkmale, die unsere Arbeitsweise prägen. Oben steht, was daraus bei den Teilnehmer:innen ankommt. Ziel ist es, dass ein Training Orientierung gibt, Impulse setzt und zu Lösungen für anstehende Fragen führt.

Was bei den Teilnehmenden ankommt
Ein erfolgreiches Training verschafft Orientierung, gibt neue Impulse, hat einen wirksamen Lernerfolg, motiviert, unterstützt persönliches Wachstum, führt zu Lösungen von anstehenden Fragen, stärkt die eigene Energie und macht Spaß.
Wir stellen uns auf die Teilnehmenden ein
Wir richten uns auf die Anliegen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus und arbeiten praxis- und anwendungsorientiert.
Vorbereitung
Wir bereiten unsere Trainings professionell vor und gestalten sie mit wirklichem Interesse an den Menschen. So entsteht eine offene und zugewandte Seminaratmosphäre.
Konzentriert und methodisch vielfältig
Wir arbeiten konzentriert und intensiv. Aufgrund unserer Erfahrung sind wir methodisch ausgesprochen variabel und flexibel.
Was ein erfolgreiches Training ausmacht Unten stehen dreizehn Merkmale unserer Arbeitsweise, darunter Professionalität, Erfahrung, Teilnehmerorientierung, Praxisbezug und methodische Vielfalt. Aus ihnen steigen acht Wirkungen auf, die bei den Teilnehmenden ankommen: Impulse, Lernerfolg, Lösungen, Motivation, Spaß, Energie, Orientierung und Wachstum. Professionalität · Erfahrung · Kompetenz · Intensität Teilnehmerorientierung · Anwendungsorientierung Praxisbezug · Methodische Vielfalt · Flexibilität Offenheit · Zuwendung · Interesse · Atmosphäre Impulse Lernerfolg Lösungen Motivation Spaß Energie Orientierung Wachstum

Gruppengröße und Unterlagen

  • Gruppe: 8 bis 12, höchstens 14 Personen. So bleibt Zeit für eigene Fälle, Gesprächsübungen und persönliche Rückmeldung an jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer.

  • Abstimmung: Gruppengröße, Seminarumfang und Ausstattung des Tagungsortes stimmen wir vorab auf das Format ab.

  • Unterlagen: Während des Seminars arbeiten wir mit Unterlagen, die Inhalte und Übungen unterstützen.

  • Dokumentation: Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer:innen die Präsentationsfolien und die Flipchart-Protokolle als Fotoprotokoll.

Vom Impuls zur Wirkung

„Gelernt ist ein Impuls erst dann, wenn er umgesetzt wird und Wirkung entfaltet.“

Wir prüfen die Wirkung auf vier Ebenen, angelehnt an das Modell nach Kirkpatrick. Dass Führungstrainings auf allen vier Ebenen wirken, zeigt eine große Metaanalyse (Lacerenza u. a., 2017). Am stärksten wirken sie mit Übung und Feedback, mehreren verteilten Terminen und einer Bedarfsklärung vorab.

Resonanz
Die direkte Resonanz und Wirkung wird durch Blitzlicht und Resonanzbögen zum Seminarabschluss evaluiert.
Lernerfolg
Der Lernerfolg wird durch die Dokumentation der Seminarunterlagen und der im Training erarbeiteten Inhalte vertieft. Seminarberichte informieren Führungskräfte und Kolleg:innen.
Transfererfolg
Den Transfer stützen Transferaufgaben, die nach dem Training im eigenen Arbeitsbereich umgesetzt und in Transferworkshops ausgewertet werden, verbunden mit Zielvereinbarung und Zielfeedback mit der eigenen Führungskraft.
Wandel
Entscheidend ist der durch das Training angestoßene betriebliche Wandel. Er kann durch Expertengespräche und Befragungen evaluiert werden.
Transferpyramide Ein Training wirkt in vier Stufen, die aufeinander aufbauen: Resonanz, Lernerfolg, Transfererfolg und als oberste Stufe der betriebliche Wandel. Zu jeder Stufe gehören eigene Instrumente der Evaluation. Resonanz Lernerfolg Transfererfolg Wandel

Transfer

Persönliche Seminarziele: Der Transfer beginnt vor dem ersten Seminartag. Die Teilnehmer:innen können persönliche Ziele zum Thema formulieren. Die Trainer:innen werten sie aus und richten das Seminar daran aus.

Die Umsetzung beginnt mit den Fällen, die im Seminar bearbeitet werden. In einer Trainingsreihe können sie später erneut aufgegriffen werden: Was wurde ausprobiert, was hat sich verändert und wo braucht es einen anderen Ansatz?

Ob dafür eine konkrete Transferaufgabe, ein Auswertungstermin, ein Feedbackgespräch oder kollegiale Beratung sinnvoll ist, entscheiden wir mit Ihrer Personalentwicklung. Zeitpunkt und Umfang richten sich nach dem Programm. Die drei Wege beschreiben wir hier kurz.

Persönliche Rückmeldung vertiefen

Zu Beginn einer Qualifizierung können die Teilnehmer:innen persönliche Entwicklungsziele festhalten. Sie geben Orientierung für Übungen, Rückmeldungen und die Auswahl weiterer Bausteine. Ein persönliches Feedbackgespräch mit der Trainerin oder dem Trainer hilft, Stärken und Entwicklungsfelder zu besprechen.

Für Themen, die eine Führungskraft lieber im Einzelgespräch vertiefen möchte, kann Coaching die Seminararbeit ergänzen.

Umsetzung gemeinsam auswerten

Nach einem Seminarbaustein kann eine konkrete Aufgabe vereinbart werden, etwa eine Besprechung anders zu moderieren oder ein anstehendes Gespräch vorzubereiten. Die Teilnehmer:innen halten fest, wie die Umsetzung gelungen ist.

Im Transferworkshop werden die Erfahrungen besprochen und weitere Schritte entwickelt. Das ist in Präsenz oder online in kleinen Gruppen möglich.

Fälle in der Gruppe weiterbearbeiten

Führungskräfte können sich auch über das Seminar hinaus bei aktuellen Fällen unterstützen. Wir führen Gruppen in die strukturierte kollegiale Beratung ein und üben das Vorgehen mit ihnen. Die weitere Begleitung wird danach vereinbart, wie selbstständig die Gruppe bereits arbeiten kann.

Was die Personal­entwicklung erfährt

Zum Seminarabschluss erfassen wir die Rückmeldungen der Teilnehmer:innen, etwa mit einer Abschlussrunde und Feedbackbögen. Mit Ihrer Personalentwicklung besprechen wir, was im Programm gut funktioniert und wo Anpassungen sinnvoll sind.

Bei längeren Reihen können eine abschließende Dokumentation und ein Auswertungsgespräch die Erfahrungen zusammenführen. Welche Unterlagen und Rückmeldungen Sie erhalten, vereinbaren wir vorab. So lassen sich Erkenntnisse aus dem Training für die weitere Planung nutzen.

Ergänzungen zum Training

Ein Training für Ihre Gruppe

Erzählen Sie uns, welche Aufgaben Ihre Führungskräfte beschäftigen. Wir schlagen passende Inhalte und Arbeitsformen vor und stimmen den Umfang mit Ihnen ab.

Oder direkt: 0221 29249060institut@udmk.de