Wie wir im Training arbeiten
Eine Führungssituation besprechen, ein Gespräch ausprobieren, Rückmeldung zur eigenen Wirkung bekommen: So arbeiten wir in unseren Seminaren. Fachliche Impulse verbinden wir mit den Aufgaben, die Ihre Führungskräfte im Alltag beschäftigen.
Vom Fall zur Übung
Die Teilnehmer:innen bringen Fälle und Fragen aus ihrer Arbeit mit. Im Seminar wird die Situation besprochen, das Gespräch dazu geübt und ausgewertet, wie das eigene Verhalten wirkt. So entsteht aus einer schwierigen Situation ein Vorgehen, das im Alltag trägt.
Womit wir arbeiten
Welche Methode wir wählen, hängt davon ab, was sie leisten soll: ein Thema verstehen, ein Verhalten erproben, die eigene Praxis reflektieren oder gemeinsam gestalten.
Verstehen
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Kurze Impulse
Fachliche Inputs ordnen das Thema. Sie bleiben kurz, damit Zeit für die eigenen Fragen bleibt.
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Selbsteinschätzungen
Fundierte Fragebögen zeigen, wo man steht, etwa beim eigenen Führungs- oder Kommunikationsstil.
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Fallanalysen
Die Teilnehmer:innen bringen Situationen aus ihrem Arbeitsalltag mit. Wir analysieren sie gemeinsam und entwickeln Lösungen.
Erproben
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Übungen
Kurze Übungen, z. B. zu Fragetechniken, aktivem Zuhören oder Priorisierung, machen Inhalte sofort erfahrbar.
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Rollenspiele, auch mit Seminarschauspieler:innen
Kritik-, Konflikt- oder Feedbackgespräche werden gespielt und gezielt ausgewertet. Professionelle Schauspieler:innen machen die Situation besonders realistisch und geben Rückmeldung zur eigenen Wirkung.
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Planspiele und Simulationen
Komplexe Situationen wie Veränderungsprozesse oder knappe Ressourcen werden in geschütztem Rahmen durchgespielt. Entscheidungen und ihre Folgen werden unmittelbar sichtbar.
Reflektieren
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Allein, zu zweit, in der Gruppe
Erst für sich nachdenken, dann zu zweit vergleichen, in der Kleingruppe vertiefen und in der ganzen Gruppe auswerten.
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Kollegiale Beratung
Führungskräfte beraten sich in einem festen Ablauf gegenseitig zu konkreten Fällen. Dieses Format lässt sich auch nach dem Seminar weiterführen.
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Flipchart-Rundgang (Walk & Write)
Die Teilnehmer:innen gehen von Flipchart zu Flipchart und notieren ihre Gedanken zu vorbereiteten Fragen. So kommen in kurzer Zeit viele Perspektiven zusammen, auch von denen, die sich in der großen Runde eher zurückhalten.
Gestalten, auch in großen Gruppen
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Open Space
Die Teilnehmenden setzen die Themen selbst und arbeiten dort, wo sie etwas beitragen wollen. Das eignet sich für Veranstaltungen mit 20 bis mehreren hundert Personen.
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World Café und Fishbowl
Im World Café tauschen sich die Teilnehmenden in wechselnden Tischrunden aus. Im Fishbowl diskutiert ein Innenkreis, während der Außenkreis zuhört und jederzeit einsteigen kann. Beides eignet sich für Leitbild- und Veränderungsprozesse.
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Kreativ und digital
Visualisierungen, digitale Whiteboards und, wo es zur Aufgabe passt, KI-Werkzeuge eröffnen neue Blickwinkel.
Was ein erfolgreiches Training ausmacht
Die Grafik verbindet zwei Seiten. Unten stehen die Merkmale, die unsere Arbeitsweise prägen. Oben steht, was daraus bei den Teilnehmer:innen ankommt. Ziel ist es, dass ein Training Orientierung gibt, Impulse setzt und zu Lösungen für anstehende Fragen führt.
- Was bei den Teilnehmenden ankommt
- Ein erfolgreiches Training verschafft Orientierung, gibt neue Impulse, hat einen wirksamen Lernerfolg, motiviert, unterstützt persönliches Wachstum, führt zu Lösungen von anstehenden Fragen, stärkt die eigene Energie und macht Spaß.
- Wir stellen uns auf die Teilnehmenden ein
- Wir richten uns auf die Anliegen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus und arbeiten praxis- und anwendungsorientiert.
- Vorbereitung
- Wir bereiten unsere Trainings professionell vor und gestalten sie mit wirklichem Interesse an den Menschen. So entsteht eine offene und zugewandte Seminaratmosphäre.
- Konzentriert und methodisch vielfältig
- Wir arbeiten konzentriert und intensiv. Aufgrund unserer Erfahrung sind wir methodisch ausgesprochen variabel und flexibel.
Gruppengröße und Unterlagen
Gruppe: 8 bis 12, höchstens 14 Personen. So bleibt Zeit für eigene Fälle, Gesprächsübungen und persönliche Rückmeldung an jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer.
Abstimmung: Gruppengröße, Seminarumfang und Ausstattung des Tagungsortes stimmen wir vorab auf das Format ab.
Unterlagen: Während des Seminars arbeiten wir mit Unterlagen, die Inhalte und Übungen unterstützen.
Dokumentation: Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer:innen die Präsentationsfolien und die Flipchart-Protokolle als Fotoprotokoll.
Vom Impuls zur Wirkung
„Gelernt ist ein Impuls erst dann, wenn er umgesetzt wird und Wirkung entfaltet.“
Wir prüfen die Wirkung auf vier Ebenen, angelehnt an das Modell nach Kirkpatrick. Dass Führungstrainings auf allen vier Ebenen wirken, zeigt eine große Metaanalyse (Lacerenza u. a., 2017). Am stärksten wirken sie mit Übung und Feedback, mehreren verteilten Terminen und einer Bedarfsklärung vorab.
- Resonanz
- Die direkte Resonanz und Wirkung wird durch Blitzlicht und Resonanzbögen zum Seminarabschluss evaluiert.
- Lernerfolg
- Der Lernerfolg wird durch die Dokumentation der Seminarunterlagen und der im Training erarbeiteten Inhalte vertieft. Seminarberichte informieren Führungskräfte und Kolleg:innen.
- Transfererfolg
- Den Transfer stützen Transferaufgaben, die nach dem Training im eigenen Arbeitsbereich umgesetzt und in Transferworkshops ausgewertet werden, verbunden mit Zielvereinbarung und Zielfeedback mit der eigenen Führungskraft.
- Wandel
- Entscheidend ist der durch das Training angestoßene betriebliche Wandel. Er kann durch Expertengespräche und Befragungen evaluiert werden.
Transfer
Persönliche Seminarziele: Der Transfer beginnt vor dem ersten Seminartag. Die Teilnehmer:innen können persönliche Ziele zum Thema formulieren. Die Trainer:innen werten sie aus und richten das Seminar daran aus.
Die Umsetzung beginnt mit den Fällen, die im Seminar bearbeitet werden. In einer Trainingsreihe können sie später erneut aufgegriffen werden: Was wurde ausprobiert, was hat sich verändert und wo braucht es einen anderen Ansatz?
Ob dafür eine konkrete Transferaufgabe, ein Auswertungstermin, ein Feedbackgespräch oder kollegiale Beratung sinnvoll ist, entscheiden wir mit Ihrer Personalentwicklung. Zeitpunkt und Umfang richten sich nach dem Programm. Die drei Wege beschreiben wir hier kurz.
Persönliche Rückmeldung vertiefen
Zu Beginn einer Qualifizierung können die Teilnehmer:innen persönliche Entwicklungsziele festhalten. Sie geben Orientierung für Übungen, Rückmeldungen und die Auswahl weiterer Bausteine. Ein persönliches Feedbackgespräch mit der Trainerin oder dem Trainer hilft, Stärken und Entwicklungsfelder zu besprechen.
Für Themen, die eine Führungskraft lieber im Einzelgespräch vertiefen möchte, kann Coaching die Seminararbeit ergänzen.
Umsetzung gemeinsam auswerten
Nach einem Seminarbaustein kann eine konkrete Aufgabe vereinbart werden, etwa eine Besprechung anders zu moderieren oder ein anstehendes Gespräch vorzubereiten. Die Teilnehmer:innen halten fest, wie die Umsetzung gelungen ist.
Im Transferworkshop werden die Erfahrungen besprochen und weitere Schritte entwickelt. Das ist in Präsenz oder online in kleinen Gruppen möglich.
Fälle in der Gruppe weiterbearbeiten
Führungskräfte können sich auch über das Seminar hinaus bei aktuellen Fällen unterstützen. Wir führen Gruppen in die strukturierte kollegiale Beratung ein und üben das Vorgehen mit ihnen. Die weitere Begleitung wird danach vereinbart, wie selbstständig die Gruppe bereits arbeiten kann.
Was die Personalentwicklung erfährt
Zum Seminarabschluss erfassen wir die Rückmeldungen der Teilnehmer:innen, etwa mit einer Abschlussrunde und Feedbackbögen. Mit Ihrer Personalentwicklung besprechen wir, was im Programm gut funktioniert und wo Anpassungen sinnvoll sind.
Bei längeren Reihen können eine abschließende Dokumentation und ein Auswertungsgespräch die Erfahrungen zusammenführen. Welche Unterlagen und Rückmeldungen Sie erhalten, vereinbaren wir vorab. So lassen sich Erkenntnisse aus dem Training für die weitere Planung nutzen.
Ergänzungen zum Training
Ein Training für Ihre Gruppe
Erzählen Sie uns, welche Aufgaben Ihre Führungskräfte beschäftigen. Wir schlagen passende Inhalte und Arbeitsformen vor und stimmen den Umfang mit Ihnen ab.
Oder direkt: 0221 29249060institut@udmk.de