"Gelernt ist ein Impuls erst dann, wenn er umgesetzt wird und Wirkung entfaltet."

Transfer

Transfer ist für uns ein ganz wichtiges Thema unserer Trainings. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden ermuntert und unterstützt, die Seminarimpulse möglichst bald nach Abschluss des Trainings am eigenen Arbeitsplatz anzuwenden und umzusetzen. Durch die methodische Gestaltung unserer Trainings findet dies schon in der Seminararbeit selbst statt. Die Seminararbeit baut auf konkreten Erfahrungen und Praxisfällen der Teilnehmer/innen auf. Diese Fälle werden im Seminar aufgegriffen und Lösungen erarbeitet. Dies geht bis hin zur Simulation einzelner Gespräche und Besprechungen, die mit der Fallbearbeitung verbunden sind. Häufig werden bestimmte Fallkonstellationen in den Folgemodulen wieder aufgegriffen und der aktuelle Umsetzungsstand reflektiert. Daraus kann sich über mehrere Module die Bearbeitung von Szenarien in mehreren Teilstufen ergeben. Dieses praxis- und transferorientierte methodische Arbeiten wird in den Trainings durch den Einsatz von Methoden kollegialer Beratung unterstützt, so dass auch die Teilnehmer/innen untereinander an der transferorientierten Gestaltung der Seminare beteiligt sind. Über dieses transferorientierte Arbeiten in den Trainings selbst hinaus setzen wir weitere Instrumente zur Transferunterstützung ein:

In einer Start-Up-Veranstaltung vor Beginn einer modularen Trainingsreihe werden von jedem/r Teilnehmer/in konkrete persönliche Entwicklungsziele formuliert. Damit wird ein wichtiger roter Faden für die einzelnen Qualifizierungsbausteine definiert. Trotz unterschiedlicher inhaltlicher Schwerpunkte spielen die persönlichen Entwicklungsziele in die einzelnen Trainings hinein. Konkrete Übungen werden auf diese Entwicklungsziele hin gestaltet, Feedback wird gezielt auf die persönlichen Entwicklungsziele hin gegeben.

Über unsere Homepage besteht Gelegenheit, schon vor dem gebuchten Besuch eines Seminares persönliche Ziele zu formulieren, die mit dem Seminarthema in Verbindung stehen. Die Trainer werten diese Ziele aus und können so das Seminar sehr konkret auf die Anliegen der Teilnehmer/innen zuschneiden. Damit wird der Transfer über die Konzentration auf bedarfsgerechte Schwerpunkte schon vor dem Training eingeleitet.

Die Trainer haben mit den Teilnehmern/innen im Laufe eines Trainingsprojektes intensiv zusammengearbeitet und sie dabei kennen gelernt. Daraus ergibt sich ein Bild von Stärken, Schwächen und Potentialen, die für die weitere persönliche Entwicklung genutzt werden können. In einem persönlichen Feedbackgespräch geben unsere Trainer/innen gezielte Rückkopplung und Empfehlungen, wie die Teilnehmer/innen sich persönlich noch weiterentwickeln können. Damit gewinnen diese Feedback-Gespräche den Charakter eines Kurz-Coachings.

Zum Abschluss der Trainings werden konkrete Transferaufgaben für die einzelnen Teilnehmer/innen formuliert. Diese Transferaufgaben (z.B. die Moderation eines Themas in einer Teambesprechung, das Aufgreifen eines Konfliktes und das Erarbeiten einer Konfliktlösung u.a.) werden von ihnen in der täglichen Arbeit umgesetzt. Über die Lösung der gestellten Aufgabe führen sie Protokoll und dokumentieren die Erfahrungen. Anschließend kommen alle Teilnehmer/innen zu einer Transfer-Veranstaltung zusammen. Die Teilnehmer/innen präsentieren die Ergebnisse und reflektieren im Kreis der Teilnehmergruppe die jeweils gewählte Strategie.

Interessierte Teilnehmer/innen können sich nach einem Training über unsere Homepage in ein nur für die Teilnehmergruppe zugängliches Transfer-Forum einloggen. Hier besteht Gelegenheit zum Dialog über den persönlichen Seminarkontakt hinaus. Transfererfahrungen können ausgetauscht, für Transferfragen im Sinne kollegialer Beratung Unterstützung gegeben werden.

Ebenfalls über das Forum unserer Homepage können im Rahmen der mit dem Betrieb getroffenen Vereinbarungen die Teilnehmer/innen nach einem Training sich mit dem/r Trainer/in im persönlichen Trainer-Chat austauschen. Konkrete Fragen zur Handhabung von Praxissituationen werden so im Online-Dialog bearbeitet. Durch den vorausgegangenen Kontakt im Training ist die Verständigung offen und individuell.

Trotz der offenen Atmosphäre in den Trainings lassen sich nicht alle Themen und Anliegen in der Gruppe bearbeiten, auch wegen der knappen verfügbaren Zeit. Im Einzelcoaching kann über die Trainings hinaus sehr konkret auf die persönlichen Fragen der einzelnen Teilnehmer/innen eingegangen werden. Im vertraulichen Dialog werden gemeinsam Lösungen entwickelt und ein tiefgehender personenbezogener Transfer unterstützt.

Manchmal besteht der Bedarf, sich auch kurzfristig nach einem Training mit dem/r externen Trainer/in als Coach auszutauschen, um aktuelle berufliche Situationen zu reflektieren. Im Rahmen der mit dem Betrieb getroffenen Vereinbarungen können die Teilnehmer/innen auch außerhalb der Seminare den Trainer telefonisch kontaktieren und eine Unterstützung im telefonischen Dialog in Anspruch nehmen.

Insbesondere nach Durchführung eines modular aufgebauten Trainingsprogramms unterstützen wir die Einrichtung von Trainingswerkstätten. Die Teilnehmer unterstützen sich in kleinen Zirkeln à ca. 6 Personen in regelmäßigen Abständen in der Bearbeitung aktueller Fälle und Anforderungen. In der Initialisierungsphase trainiert die Gruppe unter Anleitung des Trainers die Nutzung von Methoden kollegialer Beratung. Anschließend wird sie zumeist durch einen Supervisionstag p.a. extern unterstützt.

Ein erfolgreicher Transfer lebt von der Qualität, Lebendigkeit, Praxisnähe und Atmosphäre des Trainings. Die direkte Resonanz und Wirkung wird evaluiert durch Blitzlicht und Feedbackbögen zum Seminarabschluss. Der Transfer wird unterstützt durch Transferaufgaben, die nach dem Training im eigenen Arbeitsbereich umgesetzt werden und im Rahmen von Transferworkshops ausgewertet werden können. Der Lernerfolg wird vertieft durch die Dokumentation der Seminarunterlagen und im Training erarbeiteten Inhalte. Unterstützend wirken hier Seminarberichte zur Information von Führungskräften und Kollegen/innen, optimal verbunden mit Zielvereinbarungen zum Transfer mit der eigenen Führungskraft und darauf aufbauendes Zielfeedback. Entscheidend ist der durch das Training angestoßene betriebliche Wandel, der durch Expertengespräche und Befragungen evaluiert werden kann.

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