Führen und Motivieren bei zunehmender Leistungsverdichtung

Die bestehenden Restriktionen in der Finanzierung der öffentlichen Verwaltungen sind vielfach mit einem Einfrieren, bzw. einer Reduktion des Personalbestandes verbunden. Weil auf der anderen Seite nicht im gleichen Maße Aufgaben abgebaut werden, führt dies unweiger- lich zu einer Leistungsverdichtung bei den Mitarbeiter- innen und Mitarbeitern. Die Mitarbeiter/innen fühlen sich zunehmend belastet, gleichzeitig empfinden sie Konsolidierung und Abbau als Ausdruck mangelnder Wertschätzung und Akzeptanz ihrer Aufgaben und ihrer Persönlichkeiten. Die Führungskräfte stehen dem- entsprechend vor der Aufgabe, trotz dieser schwierigen Ausgangsvoraussetzungen Motivation zu erhalten und drohender Demotivation vorzubeugen. Gleichzeitig müssen sie Leistungsreserven erschließen, Aufgaben reduzieren und Prozesse optimieren, um der drohenden Schere zwischen Aufgaben und Personalressourcen entgegen zu wirken.

Ziel des Seminars

ist es deshalb, gemeinsam mit den Teilnehmern/innen zu bearbeiten, wie die Motivation der Mitarbeiter/innen bei zunehmender Leistungsverdichtung erhalten bleiben kann und die Mitarbeiter/innen für eine aktive Mitwirkung an den notwendigen Veränderungsprozessen gewonnen werden können.

Inhaltsübersicht

  • Finanzielle Prämissen und die Auswirkung auf die Arbeitssituation
  • Wahrnehmung der Entwicklung aus der Sicht der Mitarbeiter/innen
  • Eigene Ziele finden für die Anpassung zwischen Ressourcen und Aufgaben
  • Eigenmotivation der Führungskraft in diesem Spannungsverhältnis
  • Kriterien für Belastungsgrenzen finden
  • Mitarbeiter/innen informieren über die finanziellen Rahmenbedingungen
  • Mitarbeiter/innen motivieren bei zunehmender Leistungsverdichtung
  • Mitarbeiter/innen gewinnen für Aufgaben- und Prozessoptimierung
  • Umgehen mit negativen Stimmungslagen und Widerständen
  • Positive Perspektiven schaffen